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Berlin 2018

Voller Vorfreude reiste ich am 7. August nach Berlin, an meinen ersten Grossanlass bei den Aktiven. Nach einer bislang sehr guten Saison und vielen guten Trainings und Wettkämpfen in den Beinen, sollte das Rennen an der EM ein „Dessert“ sein, wie’s mein Trainer jeweils sagte. Und natürlich sollte ich viel Erfahrung sammeln auf der grossen internationalen Bühne.


Am Freitag, 10. Juli um Mittagszeit, ging es also für mich los. Ich war zwar nervös, aber ich war mir sehr klar darüber, was in dem Rennen zu tun war. Das Ziel war es gut zu starten und als eine der Ersten über den ersten Wassergraben zu gelangen. Danach sollte ich immer dort laufen, wo die Nr. 5 lief. Diesen Plan setzte ich um und mir gelang ein gutes Rennen. Auf dem letzten Kilometer musste ich allerdings abreissen lassen und mein eigenes Rennen zu Ende laufen. Mit der zweitbesten Zeit meiner bisherigen Karriere (9:47 Minuten) kann ich zufrieden sein. Leider reichte es nicht für das Final, was insgeheim mein Traum gewesen wäre, jedoch war die Konkurrenz an diesem Tag extrem stark. 

Ich reiste als Nummer 21 auf der Startliste an, und wurde schlussendlich 21. Als erste Erfahrung bei einem Grossanlass kann ich damit zufrieden sein. Ich weiss aber, dass noch viel mehr möglich ist und ich freue mich bereits jetzt auf die nächsten Europameisterschaften!


Der Rest von meinem Berlin-Aufenthalt war dennoch sehr speziell. Ich konnte am Wochenende eine unglaublich tolle Stimmung im Stadion mit meiner Familie zusammen erleben. Der Sonntag Abend war der krönende Abschluss: meine Teamkollegin Fabienne Schlumpf gewann die Silbermedaille über 3000m Steeple!




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