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Gelungener Saisonauftakt im Mai

Nach einem sehr guten Wintertraining freute ich mich enorm am 12. Mai in Pliezhausen (DE) mit einem traditionellen 2000m Steeple in die Bahnsaison 2019 zu starten. Bereits zum 7. Mal reiste ich ins Schönbuchstadion und realisierte, dass ich doch schon einige Jahre meine Leidenschaft, über Hindernisse und Wassergraben zu springen, auslebe!

Wie jedes Jahr sollte das Rennen in Pliezhausen eine Standortbestimmung sein; was schon technisch und läuferisch geht und an was bis im Sommer noch gefeilt werden muss. Von Anfang an konnte ich im Schatten von Elena Burkhard (EM-Sechste in Berlin) laufen. Sie sorgte für ein gutes Tempo und ich konnte mich hervorragend auf meine Hindernisse konzentrieren, die für's erste Mal in der Saison schon sehr gut funktionierten. Somit konnte ich einiges an Energie sparen und es gelang mir auf den letzten 300m an der Deutschen vorbeizuziehen und das erste Mal den ersten Platz in Pliezhausen für mich zu gewinnen! Mit der Zeit (6:24,95) bin ich sehr zufrieden. Es stimmte mich fast ein Bisschen sentimental, als erste bei diesem Meeting über die Ziellinie zu laufen, denn Jahr für Jahr war ich dabei und habe die Gewinnerinnen bewundert und ihnen nachgeeifert, habe mich Jahr für Jahr verbessert und stehe nun selbst zuoberst auf dem Podest :-)!

Von 7:21,86 (2012) zu 6:24,95 (2019)

Am darauffolgenden Wochenende, am 18. Mai reiste ich nach Karlsruhe (DE) für einen 5000m. Ich war sehr gespannt auf das Rennen, da ich diese Distanz erst vor zwei Jahren einmal gelaufen bin. An der Startlinie war ich extrem nervös, denn ich hatte doch ziemlich grossen Respekt vor den 12.5 Runden. Doch das Rennen verlief optimal, ich startete eher defensiv und konnte auf dem letzten Kilometer meine Endzeit (16:03,00) noch etwas runterdrücken. Die Stimmung an dem Abend war ausserordentlich motivierend, noch nie habe ich so viele Zuschauer mich anfeuern hören wie an diesem Abend... So macht 5000m laufen sehr viel Spass!

Am 25. Mai stand zum ersten Mal der Saison 3000m Steeple auf dem Programm. Nach den ersten zwei PB-Läufen der Saison war ich zuversichtlich und freute mich meine Paradedisziplin im belgischen Oordegem zu laufen. Dieses Rennen sollte deutlich offensiver gelaufen werden, als die ersten zwei Rennen der Saison, jedoch lief es diesmal nicht wirklich nach Plan und ich hatte Mühe, in das Rennen reinzukommen. Die Konkurrenz war an diesem Tag nicht sehr gross und ich musste grössten Teils des Rennens selbst für schnelles Tempo sorgen, was mir nicht so einfach gelang. Auch die Hindernisse und Wassergraben liefen nicht so geschmeidig wie in Pliezhausen oder in den vorherigen Trainings. Mit einer Endzeit von 9:50,36 und dem zweiten Rang bin ich nicht zufrieden, denn ich habe im vergangenen Winter grosse Fortschritte gemacht und konnte meine Leistung in diesem Rennen nicht umsetzen. Umso zuversichtlicher blicke ich meinem nächsten 3000m Steeple Rennen entgegen und freue mich auf die nächste Chance eine bessere Zeit zu laufen.




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